Eine Produktplattform. Vielseitige Integrationsmöglichkeiten.
Wie lässt sich CPT® Kaltplasma mit etablierten Workflows in der Wundtherapie kombinieren?
CPT® Kaltplasma ist als ergänzende Therapie konzipiert und lässt sich nahtlos in bestehende Behandlungsabläufe integrieren. Es ergänzt etablierte Verfahren der modernen Wundversorgung, ohne bestehende Standards zu ersetzen, und kann als zusätzlicher aktiver Behandlungsschritt in stationären, intraoperativen und ambulanten Settings eingesetzt werden.
Typische Einsatzpunkte im Workflow
CPT® Kaltplasma lässt sich auch in bestehende Versorgungspfade der Standardwundversorgung integrieren, zum Beispiel in Kombination mit Wundauflagen, Kompression und weiteren etablierten Maßnahmen.
Nach chirurgischem oder konservativem Débridement kann CPT® Kaltplasma eingesetzt werden, um das gereinigte Wundbett zu konditionieren, die mikrobielle Belastung zu reduzieren und die nachfolgende Versorgung gezielt vorzubereiten.
Typische Herausforderungen:
- Verbleibende mikrobielle Belastung nach dem Débridement
- Erschwerte Herstellung eines therapiefähigen Wundbetts
Mögliche Workflow-Vorteile von Débridement und CPT® Kaltplasma
- Unterstützung der Infektionskontrolle
- Stabilisierung und Konditionierung des Wundbetts
- Vorbereitung für nachfolgende Versorgungsschritte
Optimaler Einsatzzeitpunkt im Workflow:
Unmittelbar nach dem Débridement, sobald die Blutstillung sichergestellt ist.
CPT® Kaltplasma lässt sich mit autologen, allogenen und xenogenen Transplantaten sowie mit azellulären und synthetischen Hautersatzmaterialien kombinieren. Der Einsatz kann insbesondere in Phasen sinnvoll sein, in denen Infektionskontrolle, Wundbettkonditionierung und eine stabile Integration im Vordergrund stehen.
Gewebetransplantate
- Autologe, allogene und xenogene Transplantate
Typische Herausforderungen:
- Frühinfektionen als Hauptursache für Transplantatverlust
- Subklinische Kontamination des Wundbetts
- Biofilmbildung
Mögliche Workflow-Vorteile von Gewebetransplantaten und CPT® Kaltplasma
- Reduzierung von Revisions-OPs
- Kürzere Liegedauer
- Keine bekannte Resistenzentwicklung
- Verbesserte „Take-Rate“ der Transplantate durch bessere Infektionskontrolle
Optimaler Einsatzzeitpunkt im Workflow:
Direkt vor dem Anbringen des Gewebe- oder Hauttransplantats. Je nach Durchlässigkeit des Transplantats oder Hautersatzes, etwa bei porösen oder netzartigen Strukturen, ist auch eine regelmäßige Anwendung nach dem Anbringen möglich. Setzen sie sich dazu bitte mit dem jeweiligen Hersteller in Kontakt.
Hautersatz
- Azellulärer und synthetischer Hautersatz
Typische Herausforderungen:
- Verzögerte Vaskularisierung
- Chronische Inflammation
- Infektionsrisiko während der Integrationsphase
Mögliche Workflow-Vorteile von Hautersatz und CPT® Kaltplasma:
- Kürzere Zeit bis zur Spalthautdeckung
- Stabilere Integration des Hautersatzes
- Förderung der Wundheilung
- Verbesserte Infektionskontrolle
Optimaler Einsatzzeitpunkt im Workflow:
Direkt vor dem Anbringen des Gewebe- oder Hauttransplantats. Je nach Durchlässigkeit des Transplantats oder Hautersatzes, etwa bei porösen oder netzartigen Strukturen, ist auch eine regelmäßige Anwendung nach dem Anbringen möglich. Setzen sie sich dazu bitte mit dem jeweiligen Hersteller in Kontakt.
Als ergänzender Schritt, insbesondere beim NPWT-/VAC-Wechsel, kann CPT® Kaltplasma die Wundbettkonditionierung und Infektionskontrolle unterstützen. So lässt sich die Therapie in bestehende Abläufe integrieren, ohne den Prozess zu unterbrechen.
Typische Herausforderungen:
- Infektionen und kritische bakterielle Kolonisation
- Verzögerte Granulation bei komplexen Wunden
Mögliche Workflow-Vorteile von NPWT und CPT® Kaltplasma
- Verbesserte Infektionskontrolle
- Stabilisierung und Konditionierung des Wundbetts
- Förderung der Granulation und Wundheilung
- Abtransport von Wundexsudat
Optimaler Einsatzzeitpunkt im Workflow:
Direkt nach dem Schwammwechsel. Nach der Wundreinigung wird CPT Kaltplasma appliziert, bevor der neue Schwamm und die Pumpe angebracht werden.
Nach chirurgischem Débridement und vor temporärer oder definitiver Wunddeckung kann CPT® Kaltplasma als zusätzlicher, gewebeschonender Behandlungsschritt eingesetzt werden, um rekonstruktive Maßnahmen vorzubereiten.
Typische Herausforderungen:
- Persistierende bakterielle Kontamination nach chirurgischem Debridement
- Erhöhtes Infektionsrisiko vor rekonstruktiven Maßnahmen
Mögliche Workflow-Vorteile CPT® Kaltplasma im intraoperativen Einsatz
- Reduktion der mikrobiellen Belastung sowie des Infektionsrisikos vor rekonstruktiven Schritten
- Verbesserung der Einheilung von Hauttransplantaten oder Hautersatz
- Förderung der Granulation und Wundheilung
- Förderung der Granulation und Wundheilung
Optimaler Einsatzzeitpunkt im Workflow:
Nach chirurgischem Debridement und/oder Wundreinigung und bei chirurgischen OP Wunden vor dem finalen Wundverschluss.
Wir unterstützen Einrichtungen bei der strukturierten Einbindung von CPT® Kaltplasma in bestehende Behandlungsprozesse – von der Patientenselektion über Behandlungsprotokolle und Schulung bis zur Implementierung im klinischen Alltag.
Anwender von der CPT® Produktplattform schätzen vor allem:
Schnelle Anwendung
nur 2 Minuten pro Behandlung
Standardisiert und reproduzierbar
Keine manuelle Geräteführung
Kein zusätzliches Gas erforderlich
CPT® Kaltplasma nutzt Umgebungsluft
Großflächig einsetzbar
(auch bei Wundarealen > 100 cm2 oder ganzen Körperteilen)
Flexibel anwendbar
kombinierbar mit einem sterilen Beutel bei schwer zugänglichen Wunden
Einfach integrierbar in bestehende Workflows
z.B. auch intraoperativer Einsatz möglich
Vielseitig kombinierbar
z. B. mit Unterdruck-Therapie, Hautersatzprodukten oder Gewebetransplantate
Evidenzbasiert und klinisch bestätigt
z. B. durch die POWER-Studie
Weitere Informationen zu CPT® Kaltplasma
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