Brandwunden

Brandwunden entstehen durch Hitze, chemische oder physikalische Einwirkung auf Gewebe. Entscheidend für die Schwere der Verletzung sind der Verbrennungsgrad und der Anteil der geschädigten Körperoberfläche. Je nachdem welche Schichten der Haut betroffen sind, unterscheidet man unterschiedliche Verbrennungsgrade. Ab zweitgradigen Verbrennungen gilt es vorrangig, die Wunde vor Infektionen zu schützen und gute Heilungsbedingungen zu schaffen. Hauttransplantationen in Form von Spalthaut oder Lappenplastiken dienen dem Wundverschluss und ersetzen die abgestorbenen Teile. Die dazu notwendige Haut wird als Spenderhaut direkt vom Patienten in einer sehr dünnen Schicht entnommen.
Bei weit mehr als der Hälfte aller Todesfälle infolge von Verbrennungen sind Infektionen die Ursache. Man kann davon ausgehen, dass nach etwa einer Woche jede Brandwunde infiziert ist. Mikroorganismen finden auf der Wunde ideale Bedingungen. Die natürliche Hautbarriere ist zerstört, die allgemeine Abwehrlage des Patienten deutlich reduziert und die Durchblutung minimiert. Die Mangeldurchblutung verhindert zudem, dass im Blut vorhandene Abwehrzellen herantransportiert werden.

Mit der Kaltplasma-Behandlung von CPT lassen sich infizierte Gewebe schnell und effizient behandeln und dekontaminieren. Eine Behandlung mit unserer aktiven Wundauflage CPTpatch dauert nur
2 Minuten und ist absolut schmerzfrei. Eine Reduktion der Keimbeladung um bis zu 99,999999% (Log8-Reduktion) unabhängig von Keimart und Resistenzklasse ist bereits nach einmaliger Behandlung erreicht – unabhängig von der Lokalisation am Körper, der bisherigen Therapieresistenz oder ursprünglichen Keimbelastung. Die Wirkweise des kalten Plasmas ermöglicht eine nachhaltige Versorgung des geschädigten Gewebes und verbessert die Bedingungen der Abheilung der Wunde oder des Spalthauteinsatzes.

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